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10.07.2012
Von: cco

Rock den Berg 2012

Endlich war es wieder soweit:

Rock den Berg 2012 fand vom 6.-8. Juli auf dem Wohldenberg statt. Über 200 Jugendliche trugen ihr Gepäck zum Wohldenberg, um dort gemeinsam das Festival zu feiern. Nach dem am Freitagnachmittag die Zelte oder die Unterkünfte im Haus bezogen waren, wurde nach dem Abendessen Rock den Berg 2012 offiziell eröffnet. Trotz schlechter Wettervorhersage, blieb es sommerlich schön und die erste Band Kroner aus der Region Braunschweig brachte das Publikum gleich zum Rocken. Im Anschluss spielten Pluspunkt auf der Bühne, die mit ihrem Deutsch-Pop-Rock für gute Laune sorgen konnte. Nach den Bands fand im Saal ein Taizé-Gebet statt, welches von Jugendlichen selbst musikalisch gestaltet wurde. Wer sich dann fragte: „Wer braucht denn schon Schlaf?“, konnte die Grusel-Hörspielhöhlen besuchen. Der erste Morgen startete nach dem Frühstück mit dem Morgenimpuls und einem Warm-Up, um mit voller Kraft an unterschiedlichsten Aktionen teilzunehmen. Kreative, sportliche und inhaltliche Workshops sprachen die unterschiedlichsten Geschmäcker an. Hervorzuheben unter den Workshops sind sicherlich ein selbst aufgebauter Supermarkt „Realität“ von der CAJ (Christliche Arbeiter Jugend), das Rock-den-Berg-Video-Projekt, Abseilen vom 32m hohen Turm und Kochen nach bolivianischer Art. Im Supermarkt „Realität“ konnte mal anders eingekauft werden: Mit einem Smartphone ging es durch die Produkte, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie teuer Menschen in armen Ländern für ihren Lebensunterhalt bezahlen müssen. Beim Video-Projekt drehten die Teilnehmer einen kleinen Film zu Rock den Berg, der am Ende des Tages auf der Bühne veröffentlicht wurde und für viel Heiterkeit sorgte. Gestärkt durch Yuka fritta, einem leckeren Essen aus Bolivien, konnten Jugendliche ihre eigenen Grenzen beim Abseilen vom Turm überwinden. Und nach soviel Aufregung suchten Jugendliche Entspannung in der Wellness-Oase. Neben den Aktionen boten die spirituellen Angebote wie der Pilgerweg auf dem Wohldenberg und Worte auf dem Weg eine willkommene Abwechslung. Alle Jugendlichen konnten so auch zwischen dem ganzen Trubel ihre Ruhe finden, um zu beten. Dieses Jahr spielte sich erstmals vieles um den Rummel in der Arena des Festivals ab: Hereinspaziert – mit Zuckerwatte, Pedalos, Teamski und dem Hawaii-Café lockte es die Besucher immer wieder in die Arena. Musikalisch wurde der Samstagnachmittag mit der Hamburger Band Falco trio untermalt, die bei entspanntem Sound den Besuch des Rummels noch bunter gestalteten. Nun rückte der Abend näher und es konnte zusammen mit der Band Cold Shuffle aus dem Raum Hildesheim getanzt werden. Es folgte der Hauptakt des Abends: Freibad, eine Band aus Hannover, die Indie, Pop und Rock unkonventionell mixen. Die Band feierte ihren ersten Festival-Gig gemeinsam mit dem Publikum und brachte die Arena gewaltig zum Rocken. Nach dem Auftritt konnte keiner an Schlafen denken – so ging es gleich zur Aftershow-Party, wo bis in die Nacht gefeiert wurde. Das prächtige Wochenende fand ihren Abschluss mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Schwerdtfeger.  Als Erinnerung erhielten alle ein gesegnetes Kreuz aus Olivenholz, das die Verbundenheit mit dem Göttlichen und des Menschen mit seinen Mitmenschen symbolisiert. Es soll die Jugendlichen zur 72-Stunden-Aktion im Jahr 2013 ermuntern. Die Aktion ruft dazu auf, dem Beispiel Jesu zu folgen. Gemeinsam sollen Projekte durchgeführt werden, die den Mitmenschen helfen und dem Allgemeinwohl dienen. Durch die Teilnahme an der 72-Stunden-Aktion wird ein sichtbares Zeichen des Glaubens und Nächstenliebe gegeben.



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