
Infos zu reMember
Betritt reMember die Bühne, sieht man fünf smarte Jungs und ahnt kaum, zu was die anfang-20-jährigen auf der Bühne alles fähig sind. Ihr vielseitiges Reportior und ihr durchaus optisch gewinnendes Äußeres macht neugierig, was bei einem Auftritt wohl alles auf einen zukommen wird.
Ab dem ersten Ton bietet sich für den Zuschauer eine Bühnenshow, in Form eines jump-and-run-Spektakels, wie es nur wenige Bands durchhalten. Die große musikalische Bandbreite begünstigt eine ebenso kontrastreich gehaltene Bühnenshow, kraftvoll und emotional gehalten. Der rockige Sound zeichnet sich durch harte, energiegeladene Gitarrenriffs, unterlegt mit schnellem Schlagzeug aus. Im Refrain kommt es bei den meisten Songs zu einem musikalischen Feuersturm. Melodische Parts, die durch eingängige Keys erzeugt werden, lassen die Gemüter etwas abkühlen, bevor der nächste Anlauf genommen wird. Dieses Zusammenspiel von schnellen, aggressiven Riffs und melodischen Parts gehört zu den Qualitäten, welche die Bandbreite der Band widerspiegeln.
Das Publikum kommt dabei nicht zu kurz. Eingängige Refrains, die schnell ins Ohr gehen und zum Mitsingen anregen werden von nachdenklichen und inhaltlich kritischen Strophen abgelöst. Musikalisch wird man an Songs von Coldplay, Nickleback oder Jacksmannequin erinnert. Die Balladen der Band im Stil von The Calling oder Three Doors Down zeichnen sich durch gute Akkustik und emotionaler backinvocals aus, die Gänsehaut erzeugen und zum Träumen animieren. Oft erscheinen sie beim ersten Hinhören melancholisch und trostlos, bis sich eine Wendung zum Guten Abzeichnet und lebensbejahende, konstruktive Impulse das Publikum erreichen

